Sportklettern am Fels

Sportklettern beleuchte, wie der Name schon sagt, die sportlichen Seiten des Kletterns. Im Gegensatz zum klassischen Bergsteigen oder Alpinklettern ist nicht der Gipfel das übergeordnete Ziel, sondern der „saubere“ freie Durchstieg, der meist relativ kurzen Kletterrouten.

Die Wurzeln dieser Kletterart sind im Freiklettergedanken verankert. „Frei“ bedeutet hier, frei geklettert ohne künstliche Hilfsmittel, wie in Haken greifen, Leitern benutzen oder an Seilen hoch ziehen. Zur Fortbewegung darfst du rein die natürliche Felsstruktur benützen.

Die Kletterausrüstung, wie Haken, Seile und Karabiner dienen dir „nur“ zur Sicherheit im Falle eines Sturzes. Oder als Abseilhilfe nach erfolgtem Durchstieg. Ansonsten ist der Weg das Ziel!

Gerade wenn du Anfänger bist oder dich an schweren Touren versuchst, kann es natürlich passieren, dass du schon nach ein paar Metern nicht mehr kannst und dich ins Seil setzen muss. Kein Problem, ruht dich aus und dann geht es wieder weiter. „Frei“ hast du die Tour dann allerdings nicht geklettert.

Im besten Fall gelingt dir eine Kletterroute „frei“. D.h. du hast jeden Meter der Tour von unten bis oben ohne künstliche Hilfsmittel geklettert. Kurt Albert (1954 – 2010) ein deutscher Pionier dieses Gedankens, markierte in den 70er und 80er Jahren, jede von ihm erfolgreich frei gekletterte Route mit einem Roten Punkt. Deshalb steht der Begriff Rotpunkt-Begehung auch heute noch für einen freien Durchstieg.

Sportklettern an Felsen

Sportklettern an Felsen übst du an natürlichen Felswänden aus, die eigens dafür präpariert wurden. Auch Klettergarten oder Klettergebiet genannt.

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